Lieblingsrezepte

Ananas-Kokos-Muffins

für 12 Stück

  • 1 kleine Dose Ananas
  • 50g Kokosraspel plus etwas mehr als Deko
  • 250g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 100g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250g Buttermilch
  • 2 TL neutrales Öl (d.h. ohne intensiven Eigengeschmack)
  • ggf. Butter für die Form

Ananas in kleine Stückchen schneiden (höchstens 1cm Kantenlänge). Backofen auf 200 Grad vorheizen, Umluft 180 Grad. Wer eine Silikon-Muffinform hat, stellt es am besten jetzt schon auf ein Blech (gefüllt ist es recht instabil), wer ein anderes Muffinblech hat, fettet es ein. Und wer gar keins hat, stellt 12 x 2 Papierförmchen ineinander und setzt sie auf ein Blech.

Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen, Ei, Zucker und Vanillezucker in einer anderen Schüssel schaumig rühren. Buttermilch dazugeben und einrühren, dann kommt die Mehl-Mischung löffelweise dazu. Schließlich werden Öl, Ananas und 50g Kokosraspel dazugegeben — nur rühren, bis alles vermischt ist, Muffins sollen nicht zuviel gerührt werden.

Die Muffinförmchen so füllen, dass der Teig noch Platz zum Aufgehen hat. Mit den übrigen Kokosraspeln dekorieren. Etwa 20min im Ofen (Mitte) backen, bis sie leicht gebräunt sind. Ein paar Minuten auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und dann auf einen Rost setzen, bis sie kühl genug zum Essen sind.

Tipp: Wer genug Platz in der Tiefkühltruhe hat, kann Muffins gut einfrieren. Wenn sie ein paar Minuten in Ofen oder Mikrowelle aufgewärmt wurden, schmecken sie sehr gut, wie frisch gebacken!

gebratene asiatische Nudeln

für 4:

  • 400g asiatische Instant-Nudeln
  • 500-600g Tofu oder Hähnchenbrustfilet
  • 2-3 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Karotten
  • Wok-taugliches Öl (z.B. Soja, Erdnuss)
  • ½ TL Kreuzkümmelsamen
  • ein wenig Zitronengraspulver
  • ½ TL Koriander (gemahlen)
  • gemahlene oder zerbröselte Chilischoten, Menge nach Geschmack
  • 2-4 Knoblauchzehen, je nach Geschmack
  • ein etwa daumengroßes Stück Ingwer
  • evtl. Sambal Oelek
  • Sojasauce
  • Zitronensaft
  • Sesamöl

Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Mit Zitronengraspulver, Koriander und Chilis im Mörser zerreiben, etwas Öl und evtl. Sambal Oelek dazugeben (im Zweifelsfall eher weniger — nachwürzen kann man immer!).

Fleisch in kleine Streifen schneiden und die Gewürzmischung darüber geben, marinieren lassen (falls es länger marinieren soll, ab in den Kühlschrank!). Tofu kleinschneiden und in Sojasauce marinieren lassen, Gewürzmischung für später aufheben.

Frühlingszwiebeln putzen und in schmale Ringe schneiden. Karotten schälen und in feine Streifen schneiden oder raspeln. Besonders bei den Karotten muss man auf die Größe der Stücke achten, wenn sie nicht klein genug sind, kann man sie im Wok nicht richtig durchbraten.

Wok anheizen, Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten. Kreuzkümmelsamen ohne Öl kurz im Wok rösten und zum Gemüse geben. Öl in den Wok geben und Fleisch bzw. Tofu mit Marinade in den Wok geben, ggf. die Gewürzmischung dazu, braten. Immer schön rühren, damit nichts anbrennt. Wenn alles gleichmäßig angebraten ist, an den Rand schieben, wieder etwas Öl in den Wok geben, das Gemüse (mit den Kreuzkümmelsamen) dazu und braten. Nach wenigen Minuten sollte alles durchgebraten sein. Jetzt die Nudeln dazugeben, alles schön vermischen und noch ein bisschen weiterbraten lassen. Ein wenig Zitronensaft und Sojasauce dazugeben und durchziehen lassen.

Etwas Semsamöl über das Essen träufeln — das gibt den typsich asiatischen Geschmack, ist abern nicht hitzestabil und sollte daher nicht mehr gebraten werden. Sojasauce und Sambal Oelek zum Nachwürzen auf den Tisch stellen und die Stäbchen bereitlegen. Guten Appetit!

Tomatensauce

reicht für 2-3

  • etwas Öl
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Dose oder Packung gewürfelte Tomaten
  • Oregano, Basilikum und Thymian, Salz und Pfeffer
  • 250ml Milch

Zwiebel schälen und kleinschneiden. Öl in einem Topf erhitzen und die Zwiebelstückchen darin anbraten. Knoblauch schäen, durch die Presse drücken oder ebenfalls kleinschneiden und zur Zwiebel in den Topf geben. Dann kommen die Tomaten dazu, das ganze eine Weile köcheln lassen.

Mit Oregano, Basilikum, Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Dann die Milch angießen und gut einrühren. Die Sauce sollte jetzt nicht mehr stark kochen, nur noch leicht vor sich hin köcheln, ggf. die Herdplatte runterschalten.

Wenn alles andere fertig ist, Sauce vom Herd nehmen und jedem einen großen Löffel davon geben!

Tipp Parmesan in die Sauce einrühren, mit der Milch. Schmeckt noch sämiger!

Speckpfannkuchen

Als Hauptgericht für 2, dazu — je nach Hunger — eher für 4.

  • 1 Becher Buttermilch (500g)
  • 3 Eier
  • 300g Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Öl für die Pfanne
  • 100g gewürfelten Speck
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 100g Mais

Zwiebel fein würfeln und zusammen mit dem Speck in etwas Öl anbraten. Petersilie abbrausen, trockenschütteln, abzupfen und darübergeben. Mais ebenfalls dazugeben und die Pfanne vom Herd nehmen.

Eier, Buttermilch und Mehl verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen und die Speck-Zwiebel-Mischung dazugeben. In einer großen Pfanne Öl erhitzen, mehrere kleine Pfannkuchen nebeneinander backen und warmhalten, bis alle fertig sind (z.B. im Ofen bei 50°C).

Blätterteigtaschen mit Schinken und Zwiebeln

Leckerer Snack, geht ganz leicht:

  • 1 Packung TK-Blätterteig
  • 200g gekochter Schinken
  • 1-2 Zwiebeln
  • etwas Butter oder Öl
  • Eigelb zum Bestreichen

Blätterteig auspacken und etwas auftauen lassen. Schinken und Zwiebeln klein schneiden und im Fett leicht anbraten.

Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und in Drei- oder Rechtecke teilen. Ein wenig von der Schinken-Zwiebeln-Mischung draufgeben und zusammenklappen — aus Dreiecken und Quadrate ergeben Dreiecke, Rechtecke bleiben rechteckig. Die Ränder werden mit einer Gabel zusammengedrückt, und die Tasche wird mit Eigelb bestrichen.

Wenn alle Taschen gefüllt sind, werden sie bei 180°C gebacken, bis sie schön goldbraun sind, das dauert etwa 15min.

Tipp: Manchmal ist es einfacher, wenn man die Taschen erst faltet, alle Seiten bis auf eine mit der Gabel verschließt und erst dann die Schinken-Zwiebel-Mischung hineingibt — ausprobieren!

Blätterteigtaschen
Diese Darstellung ist zugegebenermaßen etwas sehr schematisch, aber es ist wirklich ganz einfach: Teig ausrollen, Mischung draufgeben, zusammenklappen und ab in den Ofen!

Busfahrerbowle

Um gleich alle Unklarheiten zu beseitigen: Diese leckere Bowle ist alkoholhaltig und damit natürlich nicht für den Busfahrer selbst geeignet — aber für Eure Gäste, die mit dem Bus nach Hause fahren!

  • 6 vollreife Bananen
  • 50ml Limettensaft
  • 500ml weißer Rum oder Cachaça
  • 2-3l Traubensaft
  • 2-4 Flaschen Sekt

Sekt kühl stellen. Bananen in feine Scheiben schneiden und in eine schöne große Schale geben, mit Limettensaft, Rum oder Cacaça und Traubensaft übergießen und das ganze gekühlt (im Kühlschrank oder in einem kühlen Raum, etwa im Keller) mindestens 2 Stunden ziehen lassen.

Kurz bevor die Gäste eintreffen, wird die Schale auf den Tisch oder das Buffet gestellt — wenn möglich auf Eis, damit die Bowle weiter gut gekühlt wird. Je nach Größe der Schale werden jetzt 1-2 Flaschen Sekt dazugegeben, der Rest bleibt gekühlt, bis wieder Platz zum Auffüllen ist!


Banane   Trauben
Die Früchte sind nicht zu unterschätzen...

Hildabrötchen

Warum die Hildabrötchen heißen, weiß ich auch nicht — das Rezept ist nicht von Hilda, sondern von Ulla, und Brötchen sind's eigentlich auch nicht... aber lecker sind sie trotzdem! Und man mancht sie am Besten gleichzeitig mit den Kokosmakronen, damit man die Eiweisse auch gleich verwenden kann!

  • 250g Butter
  • 140g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 350g Mehl
  • Johannisbeergelee

Butter, Zucker, Mehl und Eigelb zu einem glatten Teig verkneten und den erstmal 1-2h kühlen. Dann dünn ausrollen und ausstechen: Die Form sollte groß genug sein, dass man bei der zweiten Hälfte der Kekse mit einer kleineren Form ein Loch hineinstechen kann. Bei 200°C etwa 10min backen — am besten die mit Loch getrennt von denen ohne Loch, erstere sind nälich schneller fertig. Man sollte auch darauf achten, dass die Kekse ganz glatt auf dem Backpapier oder Blech liegen, sonst wird's später schwierig, sie aufeinander zu kleben.

Fertig gebackene Kekse zunächste etwas auskühlen lassen, dann die Hälften ohne Loch mit Johannisbeergelee bestreichen und einen Keks mit Loch obendrauf legen. Noch ein paar Minuten trocknen lassen, bis sie aneinander kleben.

Nachtrag: Habe inzwischen gelernt, dass Kekse bzw. Plätzchen bei den Schwaben "Brötchen" heißen — bin bei dem Begriff "Weihnachtsbrötchen" zwar immer noch etwas verwirrt, den Brötchen sind bei mir doch eher was zum anderes, aber vielleicht gewöhne ich mich ja noch daran...

Kekse backen Kekse backen
Ami und ich bei der Arbeit – irgendwie ist meine Küche gar nicht mal soo groß...

Kokosmakronen

Wie gesagt, zusammen mit den Hildabrötchen backen!

  • 4 Eiweiß
  • 200g Kokosflocken
  • 160g Zucker
  • 6 EL Mehl
  • abgeriebene Zitronenschale oder Citroback
  • 1 Vanillezucker
  • Oblaten

Zunächst mal die Eiweiße schaumig schlagen, dann Zucker, Vanillezucker und Kokosflocken unterheben. Zitronenschale und Mehl dazugeben und rühren, bis die Masse gleichmäßig klebrig ist. Jetzt Oblaten auf ein Blech legen und die Kokosmasse mit 2 Teelöffeln daraufgeben. Bei 150°C (Umluft) etwa 20min backen, bis die Spitzen leicht braun werden. Auskühlen lassen und genießen!

Sonntagsbrötchen

Das sind nur ungefähre Mengenangaben, evtl. braucht Ihr mehr Mehl... einfach ausprobieren :-)

  • 200g Weizenmehl
  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • ½ Hefewürfel (21g)
  • 250g Buttermilch
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • Backpapier für's Blech
  • Milch zum Bestreichen

Samstag abend die beiden Mehlsorten und das Salz in einer Schüssel mischen. Hefe in der Buttermilch auflösen und dazugeben, gut verkneten und den Teig in den Kühlschrank stellen. Die Sonnenblumenkerne zum Einweichen in eine kleine Schale mit Wasser geben.

Am Sonntagmorgen die Sonnenblumenkerne zum Teig geben (evtl. ein paar zum Dekorieren aufheben) und nochmals durchkneten. Dann eine Teigschlange formen und in gleich große Stücke teilen, zu Brötchen rollen und auf's Blech legen. Wer keinen Umluftherd hat, darf den Ofen schon mal auf 200°C vorheizen.

Brötchen über Kreuz einschneiden, mit Milch bepinseln, evtl. mit übrigen Sonnenblumenkernen bestreuen und ab in den Ofen (Umluft jetzt einstellen: 180°C). Auf der mittleren Schiene etwa 30min backen, bis sie schön groß und leicht gebräunt sind. Während sie noch ein bisschen abkühlen, schon mal den Frühstückstisch decken.

Sonnenblumenkerne Walnuss
Statt Sonnenblumenkernen kann man auch Walnüsse in den Teig mischen

Spinat-Risotto

Geduldiges Rühren wird belohnt! Rezept für 4:

  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 300g Arborio-Reis (italienischer Rundkornreis)
  • mind. 1l heiße Gemüsebrühe
  • 50g frisch geriebener Parmesan
  • Salz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • 250g TK-Spinat

Zwiebel schälen, fein würfeln, und in 2 EL Butter in einer heißen Pfanne glasig dünsten. Dann den Reis dazugeben, Hitze reduzieren und fleißig Rühren — so lange, bis die Reiskörner glasig sind. Jetzt eine Kelle voll Brühe dazugeben und weiterrühren. Immer, wenn die Flüssigkeit verdampft oder vom Reis aufgesogen ist, eine weitere Kelle dazugeben (ich brauch meistens mehr als 1l). Und das Rühren nicht vergessen!

Wer den Spinat als Block gekauft hat, darf ihn jetzt bei mittlerer Hitze auftauen — bei den "Minis" ist das nicht nötig, die kann man nach ca. 15-20min Rührzeit direkt mit ins Risotto geben

Weiterhin Brühe nachgießen und immer schön rühren. Nach etwa 20-30min wird der Risotto sämig und sieht mehr nach Brei als nach körnigem Reis aus. Probieren, ob die Reiskörner gut sind, nämlich außen schön zart und innen noch ein bisschen al dente. Ja? Wunderbar, dann ist das Essen fertig! Wer den Spinat extra warm gemacht hat, gibt ihn jetzt dazu. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, den Parmesan drübergeben und löffeln!

Spinat
mein Lieblingsgemüse: Spinat (enthält zwar nicht soo viel Eisen, schmeckt aber super!)

Hefezopf

  • 500g Mehl
  • ½ Hefewürfel
  • 1 Ei
  • 75g Butter oder Margarine
  • 300ml Milch
  • 150g Rosinen
  • evtl. Hagelzucker, Mandelblättchen

Hefe in warmer Flüssigkeit auflösen, mit Mehl, Ei, Butter und Milch zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist, mehr Mehl dazugeben. 30min gehen lassen, nochmals durchkneten, die Rosinen dazugeben und einen Zopf flechten. Den nochmal 20min gehen lassen, mit Milch bestreichen und je nach Lust und Laune mit Hagelzucker oder Mandelblättchen dekorieren. Bei 175°C 30min backen.

Rosinen
Wer keine Rosinen mag, darf sich auch was anderes aussuchen

Caipirinha

pro Glas braucht Ihr
  • 1 Limette
  • 2-3 TL Rohrzucker
  • etwa 6cl Cachaça (z.B. Pitú)
  • crushed ice

Limetten heiß abwaschen, achteln und in ein Becherglas geben. Rohrzucker darüber und das Ganze mit einem Stößel gut zerdrücken. Jetzt das crushed ice daraufgeben und die verbleibenden "Freiräume" mit Cachaça auffüllen. Kräftig umrühren, bis sich der Zucker gelöst hat, mit 1-2 Strohhalmen garnieren und genießen.

Varianten: Wodka statt Cachaça, und der Drink heißt Caipirovka. Schmeckt auch!

Limetten
die gesunde Zutat in allen Caipi-Varianten :-)

Schweizer Schokoladenkuchen

  • 4 Eier
  • 250g Zucker
  • 1 Vanillezucker
  • 200g Blockschokolade
  • 1 Schlagsahne
  • 150g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • Milch
  • optional: Erdbeeren und Tortenguss

Und so geht's: Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Schokolade in wenig Milch erhitzen und flüssig machen, unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und ebenfalls unterrühren. Sahne steif schlagen und unterheben. Den Teig in eine gefettete Kastenform füllen — für einen Sandkuchen eignet sich eine Kastenform gut, fü die fruchtige Variante eher eine Springform.
Bei 150-175°C mind. 60 Minuten backen. Vorher die Ofentür nicht öffnen. In einer 32-cm-Kastenform braucht der Kuchen ca. 1h, in einer 27-cm-Form ca. 20 min länger .. und in der Springform einfach nach einer guten Stunde mit einem Stächen testen, ob er fertig ist. Ein bisschen abkühlen lassen und dann mit Puderzucker bestreuen, oder die Erdbeeren halbieren, auf den Kuchen legen und das ganze mit Tortenguss fixieren. Letzteres geht übrigens leichter, wenn der Kuchen noch in der Form ist!

Varianten: Wenn's grad keine frischen Erdbeeren gibt, kann man auch (tiefgefrorene) Himbeeren verwenden. Oder mal Schokoguss statt Tortenguss.

Erdbeeren Blockschokolade
lecker: Erdbeeren und Schokolade

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