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bio Ist es wirklich besser?
Fürs Gewissen meist schon. Und sonst? fit for fun
hat für 25 Lebensmittel gestetet, ob
sich bio lohnt oder nicht — das ist
zumindest ein Anhaltspunkt. Die Idee, dass weniger chemische
Behandlung für den Esser besser ist, trifft in den meisten
Fällen wohl zu, aber die Stiftung Warentest hat auch schon in
Bio-Honig hierzulande verbotene Antibiotika gefunden...
Für geriebene
Zitronenschale sollte es dann aber schon eine unbehandelte solche
sein. Capsaicin ist der
Stoff, der Paprika und
ihre Verwandten scharf
macht. Kochen ändert daran nicht viel. Aufpassen beim
Zubereiten: Bloß nicht die Augen reiben. Abwaschen
lässt sich das Zeug auch schlecht — sehr
Empfindliche sollten evtl. dünne Gummihandschuhe
tragen. Aber den Fehler, sich eben doch die Augen zu reiben, macht
man sowieso nicht so oft... Gewürzmühlen
sind eine ganz tolle Erfindung. Weil frisch gemahlener Pfeffer viel besser schmeckt
als der vorgemahlene. Weil man damit Chilischoten zerkleinern
kann, ohne danach die Finger voll Capsaicin zu haben. Weil
das Mahlen die ätherischen Öle aus getrockneten Kräutern freisetzt und
sie dadurch viel intensiver schmecken, fast so gut wie frisch
(naja, fast. Aber immerhin.) Mit Keramikmahlwerk kann man dann
auch Salz mahlen, sogar mit
Lieblingskräutern vermischt (noch in der Experimentierphase).
Manche Menschen vertragen Paprika viel besser, wenn sie
gehätet wird (einigen schmeckt sie dann erst!):
Pfeffer schmeckt frisch gemahlen am besten, zerkleinert verliert er schnell sein Aroma. Wer also noch keine Pfeffermühle hat, sollte das unbedingt mal ausprobieren! Parmesan aus der Dose? Nein danke, der schmeckt frisch gerieben viiiel besser. Also braucht man eine gute Reibe, am besten scharf, auch wenn man dann mehr auf die Finger aufpassen muss. Die Basics: Eine grobe für weichen Käse und Gemüse, eine mittlere für Hartkäse wie eben Parmesan oder Schokostreusel für den Nachtisch, und eine ganz feine für Muskatnuss und (bio)Zitronenschale. Oder das n-Kant-Modell, dass alle in einem Stück enthät — hier muss man aber besonders aufpassen, dass sie nicht nur günstig ist, sondern auch was taugt. Ganz tolle und superscharfe Reiben gibt's von CuisiPro, leider nicht ganz günstig, aber es lohnt sich!
Salz kommt immer aus dem
Meer. Es muss auch gar nicht unbedingt groß verarbeitet
werden, Meersalz kann man sehr gut in der Küche verwenden
— es enthält nämlich nicht nur das berühmte
Jod, dass in unserer Nahrung sonst oft fehlt, sondern noch
zahlreiche andere wichtige Mineralien. Und es schmeckt gut, viel
salziger — also Vorsicht beim Dosieren! Grobes Meersalz kann
man gut mit einer Salzmühle zerkleinern, sollte
aber darauf achten, dass das Mahlwerk nicht aus Stahl (sondern
z.B. aus Keramik) ist, weil Salz zu agressiv ist und der Stahl
rosten würde.
scharf sollten Messer
sein, denn schließ wollen wir ja nur die Zutaten sauber
zerteilen und kein Krafttraining machen. Außerdem schneidet
man sich mit stumpfen Messern viel schneller,
paradoxerweise... vielleicht, weil man zuviel Kraft einsetzt oder
sich ärgert, weil das Messer nicht ordentlich schneidet.
TK steht für Tiefkühl- und damit eine gute Alternative zu Frischem, denn die meisten Vitamine überstehen das schonende Einfrieren. Oder einfach praktisch, denn die 200fach gefalteten Teig- und Butterschichten im Blätterteig will ich dann doch nicht selbst machen. Vanillezucker kann man ganz leicht selbst machen: Einfach eine Vanilleschote in ein kleines Gefäß mit Zucker legen und gut verschließen. Nach wenigen Tagen kann man den Vanillezucker verwenden, der mindestens so gut schmeckt wie der gekaufte! Vollkorn Schmeckts? Wenn man sonst nur helles Mehl gewohnt ist, beim ersten Versuch vermutlich nicht. Irgendwie zäher, mehr zu kauen, einfach anders. Aber wenn man's ein paarmal ausprobiert hat, schmecken die "weißen" Sachen irgendwie langweilig, zumindest, wenn's was herzhaftes ist. Vollkorn-Kuchen gehört vermutlich zu den sehr gewöhnungsbedürftigen Speisen ;-). Und warum das ganze? So viele Vitamine und Mineralstoffe auf einmal gibts sonst (fast) nicht. Eisen, Calcium, Magnesium, Chrom, Phosphor, Zink und viele B-Vitamine stecken vor allem in der Schale, die auf dem Weg zum Weißmehl entfernt wird. Und auch die Ballaststoffe sind wichtig, weil sie Gifte im Darm aufsaugen und aus dem Körper transportieren können. Und vielleicht, manchmal, weil's einfach besser schmeckt ;-) Probiert mal Vollkornnudeln mit selbstgemachter Tomatensauce! Oder Brötchen, die je zur Hälfte aus 630er Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl gemacht werden — das ist nämlich viel lockerer als Weizenvollkornmehl und ist angeblich sogar das am wenigsten Schadstoff-belastete Mehl! |